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Kategorie: Online Gaming

Kataspace, eine neue 3D-Welt, möchte das Internet erobern. Anders als bei Second Life oder vielen anderen virtuellen Welten, ist hier kein Download notwendig. Kein Extra-Client also. Kataspace hat ein quelloffenes Framework, welches virtuelle 3D-Welten ganz ohne Plug-ins in den Browser bringt. Hier kommen dann Webstandards wie HTML5 oder auch WebGL zum Einsatz.

Damit will Kataspace beweisen, dass mit den neuen Technologien die Zukunft von MMOs (Massive-Multiplayer-Onlinegames) ganz einfach revolutioniert werden kann. Bis es aber zu einem öffentlichen Start kommt, wird noch einige Zeit vergehen, denn erst Browser der neuen Generation, die die geforderten Webstandards auch umsetzen können, werden Kataspace Leben einhauchen können. Das umfasst beispielsweise HTML5-WebSockets, die für den bidirektionalen Datenaustausch zwischen Browser und einem Server, der die virtuelle Welt hostet, erforderlich sind. Diese Technologie wird bisher nur von WebKit-Browsern (Chrome und Safari) unterstützt, wenngleich Firefox 4 und Opera 11 nachziehen werden. Für die Darstellung von 3D-Inhalten wiederum setzt KataSpace auf den Grafikstandard WebGL, den außer Microsoft alle wichtigen Browserhersteller unterstützen. Allerdings ist die Lösung bislang nur in Entwickler- oder Vorabversionen der nächsten Browser-Generation umgesetzt. Das Projekt setzt auf die ebenfalls quelloffene Plattform Sirikata http://www.sirikata.com zum erstellen virtueller Umgebungen auf. Als Frontend dazu ermöglicht KataSpace einen Zugriff auf Multiuser-3D-Umgebungen direkt aus dem Webbrowser heraus.

Eine KataSpace-Demo http://kataspace.sirikata.com funktioniert nicht in den “normalen” Browsern. Neugierige, die einen Blick in die Zukunft der 3D-Welten werfen wollen, sollten die aktuellsten Firefox-4-Beta Versionen für Linux, Mac oder Windows nutzen.

Kataspace ermöglicht also in Zukunft allen Benutzern mit einem geeignete Browser quasi von überall auf der Welt auf die virtuelle Welt zuzugreifen. Probleme gibt es derzeit wohl noch mit dem Rendering der virtuellen Avatare unter Windows.

Endlich mal ein Service auf den die Welt gewartet hat! Vorbei sind die Zeiten, an denen man sich im Internet dumm und dämlich nach den besten Raten für den Kauf einer virtuellen Währung gesucht hat. Der Service von Vimonex.com ist nun für jedermann zugänglich!

Vimonex ist ein Tool/Service, welches/r den Markt virtueller Währungen (z.B.: Linden Dollar, IMVU Credits etc.) für den Käufer transparenter gestaltet. Der potenzielle Käufer einer virtuellen Währung gibt in einer Suchmaske die gewünschten Kriterien ein und Vimonex sucht die besten Angebote aller Anbieter heraus und listet sie auf. Das Ganze funktioniert auch andersherum, also wenn man seine virtuelle Währung gegen echtes Geld umtauschen möchte. Bis jetzt (1. Online Tag der Homepage) gibt es zwar nur IMVU Credits und Linden Dollar zu vergleichen, weitere virtuelle Währungen und Anbieter werden aber folgen.

Macher der Seite ist übrigens Silvio Remus, auch der Gründer des allseits bekannten Second Life Forum “SLinside” (Zukünftig Avameet).

Vorbeischauen und vergleichen lohnt sich auf alle Fälle!

Quake2, ein Ego-Shooter welcher schon länger OpenSource ist, ist nun online im Browser zu spielen! Möglich machen das vor allem WebGL und HTML5!

Ein paar gewitzte Entwickler programmierten mittels dem Google Web Toolkit, WebGL, HTML5 und mehreren API’s eine Version, die online im Browser ( Derzeit Safari und Google Chrome) spielbar ist.

Schaut euch einfach dieses Video an und überzeugt euch auch ein wenig von der kommenden Technologie, die wohl auch viele alte Spiele wieder schnell in Mode bringen könnten. Das Web3D ist nicht mehr weit!

Den kompletten Quellcode gibt es auch zum selber kompilieren und ausprobieren bei Google Code.

slgeldbildGanz heiße Nachricht für alle, die sich ihre Brötchen oder auch nur einen Ovolus mit Second Life (Währung: Linden Dollar) oder anderen virtuellen Welten verdienen. Überhaupt: Wer mit virtuellen Währungen handelt, dem wird nun genauer auf die Finger geschaut.

Gerade auf heise.de gelesen, hier ein Zitat:

“Um eine genauere Kontrolle über inoffizielle Geld- und Werttransfersysteme zu erreichen, wird zukünftig in allen EU-Mitgliedstaaten aufgrund der Zahlungsdiensterichtlinie eine Aufsicht über sogenannte Zahlungsdienste und -institute eingeführt. Sie tritt neben die bereits bestehende Aufsicht über Kreditinstitute nach dem Kreditwesengesetz (KWG). Der deutsche Gesetzgeber setzt diese Richtlinie mit dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) um, das ab dem 31. 10. 2009 gelten wird.”

Betroffen sind: Kreditkarten- und Zahlkartenunternehmen, Betreiber von Zahlungs- und Finanztransfergeschäften, Anbieter, die Bareinzahlungen oder Barabhebungen auf ein Zahlungskonto ermöglichen, und alle für die Führung eines Zahlungskontos erforderlichen Vorgänge abwickeln, sowie Geldautomatenbetreiber. Nicht betroffen sind sogenannte Micropaymentsysteme, welche eine virtuelle Währung mit Wert verkaufen aber keinen Rücktausch anbieten.

Grund dieses Gesetzes sind vor allem Geldwäsche und Terrorismusbekämpfung.

Playstation Home

Playstation Home

Es hatte sich angekündigt: Sony verliert langsam aber sicher das Interesse an ihrem mehr schlecht als recht umgesetzten Second Life Klon “Playstation Home”.

Sony Direktor Peter Edwards gab deswegen nun bekannt, dass man die Prioritäten verschieben würde. Man plane zwar weiterhin “Home” mit neuen Inhalten zu unterstützen, allerdings nicht in dem Maße, wie dies bisher geschehen ist.

Ich persönlich habe Playstation Home ausprobiert, noch 2, 3 mal reingeschaut, und mich dann doch wieder voll und ganz auf Second Life besinnt. Wenn man nicht gerade eine Tastatur oder ein Headset an seiner Playstation3 angeschlossen hat, so ist es sehr mühsam mit anderen zu kommunzieren.

Ursprünglich hatte man bei Sony ja immer die Hoffnung, dass Playstation Home zum virtuellen Treffpunkt des Playstation Networks (PSN) werden würde. Für mich persönlich ist schon das Menü des Networks kompliziert genug. Man sollte es vielleicht so angehen, wie viele Menschen das zukünftige 3D Internet sehen: Welten miteinander verlinken und vernetzen. Wer weiss denn ob wir in ein paar Jahren nicht mit einem Second Life Avatar in der Fifa Online Liga mitkicken könnten? Ich denke möglich ist alles, nur ob die großen Firmen wie Linden Labs oder EA Sports Interactive erforderliche Normen setzen?