Nun rauchts aber im Hause Linden Lab. Einige “Bewohner” der virtuellen Welt Second Life haben nun eine Sammelklage gegen Linden Lab eingereicht, weil sie sich um ihr virtuelles Eigentum betrogen fühlen. Dabei geht es vor allem auch um die geänderten Nutzungsbedingungen, denen man zustimmen musste, weil man keine andere Wahl hatte.
Diese geänderten Nutzungbedingungen sind so angelegt, dass die bisherigen Eigentümer der virtuellen Güter (die ja heutzutage schon stark im Kommen sind, gerade in Second Life oder bei Facebook -> Farmville) quasi enteignet wurden. Laut Vorwurf geht die Klage vom 15. April gegen ein leeres Versprechen von virtuellem Eigentum seitens Linden Lab. Es gäbe keine richtigen Besitzesansprüche mehr und all die Macht liegt nun bei Linden Lab selber. Vor dem großen Boom von Second Life wurden viele Firmen und Leute mit Kampagnen a la “Was ihr hier kauft, das gehört auch euch. Ob Land oder andere virtuelle Güter.”. Nun aber ist das in den AGB’s Linden Labs genau festgelegt, dass dies eben nicht so ist.
Hier an dieser Stelle kann ich mir einen persönlichen Kommentar nicht verkneifen: Das war eigentlich schon immer so,dass Linden Lab alle Macht hat, alleine dadurch, dass sie ihre AGB’s verändern können und diese dann auch sofort für alle in Kraft treten, egal welchen Vertrag man zu einem bestimmten Zeitpunkt vorher mit Linden Labs eingegangen ist.
2007 hatte schon ein Benutzer der 3D-Welt auf Schadensersatz geklagt, weil diesem sein Mitgliedkonto gesperrt wurde obwohl er noch mehrere tausend Dollar auf seinem Konto in Second Life hatte. Er gewann die Klage vor Gericht, sein Konto wurde reaktiviert.
Bislang hat kein Vertreter von Second Life eine Stellungnahme zu der Klage abgegeben.
P.S.: Hatte mal ein Google Adsense Konto mit “gut was drauf”, das hat Google einfach gesperrt ( Ich schwöre, keinen Plan warum) und auf Emails gibt es keine Antwort. Auch nicht nach 6 Monaten!





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