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Tag: Second Life

Wenn es nach dem offiziellen Blogeintrag von T Linden ( Tom Hale ) bei Linden Lab geht, dann bekommen die Residents in Second Life noch im 2. Quartal 2010 eine neue Physik-Engine. Havok 7 soll dafür sorgen, dass sich Objekte noch realistischer in der virtuellen Welt verhalten. Könnte in jeglicher Hinsicht eine enorme Verbesserung sein, doch gerade weil man dann objekt-technische Experimente in einer 3D-Umgebung durchführen könnte, dürfte das doch noch die eine oder andere Firma für wissentschaftliche Experimente mit ihrer Präsenz nach Second Life locken.

Außerdem soll im 2. Quartal 2010 auch noch die Möglichkeit von sogenannten Mesh-Importen gegeben sein. Mesh-Importe, das sind Polygonnetze, die in professionellen Programmen wie Cinema 4D, Maya oder 3D Studio Max kreiert werden und ein dreidimensionales Grundgerüst bilden. Eigentlich also nur eine erweiterte Form von Sculpted Prims oder die erleichterte Funktion der Übernahme von Objekten aus eben diesen Programmen, die Mesh-Importe unterstützen.

Wie man so richtig Geld für sein Unternehmen mit Hilfe von virtuellen Welten sparen kann zeigt der TÜV Nord mit seiner Fallstudie.

Das Ganze richtet sich vorrangig an Firmen, die Mitarbeiter in anderen Ländern haben um so eine Menge Geld an Reisekosten zu sparen. Im Beispiel wird aufgezeigt, wie man innerhalb kürzester Zeit eine Investition von 100 000 Euro in bares Geld ummünzt, welchen man durch die Benutzung von Second Life einspart. Hat man zum Beispiel Mitarbeiter in Thailand, Polen, Brasilien und Deutschland, spart man alleine an einem Workshop ca. 27 000 Euro, da die Mitarbeiter in der virtuellen Welt geschult werden können ohne das man Sachkundige Lehrer einfliegen lassen muss.

Mehr dazu gibt es auf den folgenden Seiten die auch das Thema behandeln:

Büro X Media Lab

Virtual World Info

Avameo

Pressemitteilung

Second Life startet 2010 rasant: Erfolgreiches erstes Quartal 2010

Transaktionen zwischen Usern, Unique User-Zahlen und Verkäufe verzeichnen zweistellige Zuwächse

Second Life kann auf ein erfolgreiches erstes Quartal 2010 zurückblicken. Die Kennzahlen der virtuellen Welt stiegen deutliche an – egal, ob es sich um Unique User, Xstreet Verkäufe oder Transaktionen zwischen den Usern handelt. Ganz eindeutig: Der Film Avatar bescherte der Second Life Wirtschaft ebenso einen Aufschwung wie der Valentinstag. Second Life Händler und Geschäfte nahmen diese Ereignisse zum Anlass, neue Produkte und Content zu entwickeln.

Die Highlights des ersten Quartals in Kürze:

·         Transaktionen zwischen Second Life Usern erreichen neuen Höchststand, es wurden 160 Millionen US-Dollar umgesetzt – im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr ein Plus von 30 Prozent

·         Die aktive Zahl der Einwohner (sogenannte Residents) von Second Life wuchs im März auf 517.349 an

·         Die monatlichen Unique User mit mehrfachen Logins stiegen auf ein bislang noch nicht erreichtes Niveau: 826.214 Bewohner loggten sich im März ein – und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum

·         Die Xstreet Verkäufe zogen um 82 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2009 an und liegen bei 2,3 Millionen US-Dollar

Außerdem startete Linden Lab, das Second Life Mutterunternehmen, im ersten Quartal mit Search-Marketing-Aktivitäten sowie einem Affiliate-Programm, bei dem Partner und Residents Honorare für neuen, qualifizierten Traffic erhalten.

Weitere Details zu den Second Life Ergebnissen des ersten Quartals 2010 sowie zum neuen Affiliate-Programm finden Sie hier.

Ina Malcherek

Edelman GmbH, Landshuter Allee 8, D-80637 München
Tel +49 (0)89 41301-829, Fax +49 (0)89 41301-700

ina.malcherek@edelman.com

http://edelman-newsroom.de
www.edelman.com/de, Blog: http://przweinull.de

Alle Benutzer der Web3D Wirtschafts-Simulation Second Life sollten darauf achten, aber dem 01.05.2010 keinen inoffiziellen Viewer eines dritten Anbieters zu benutzen. Sämtliche Rechte gingen im Falle eines entstandenen Nachteils – egal in welcher Form – an Linden Lab.

Linden Lab, Betreiberfirma von Second Life mit Hauptsitz in San Francisco, hatte vor kurzem neue Geschäftsbedingungen in Sachen Viewer ( Client / Software um Second Life zu spielen ) verabschiedet und diese treten ab dem 1.5.2010 in Kraft. Demnach müssen sich alle Programmierer dritter Viewer an die vorgeschriebenen Regeln halten, diesen zustimmen und Linden Lab den Viewer vor Veröffentlichung quasi “vorlegen”. Linden Labs prüft dann ob dieser Viewer ihren Ansprüchen genügt und fügt ihn der Liste der freigegebenen “Third-Party-Viewer” hinzu. Die Liste findet ihr hier: http://viewerdirectory.secondlife.com/

Die Liste scheint aber kurz vor dem Inkrafttreten gut gefüllt, so ist der vielerseits beliebte Emarald Viewer auch schon in der Liste. Eine eigene Umfrage von Linden Lab zum neuen Viewer 2.0 im übrigen schnitt verdammt schlecht ab, und da obwohl dieser neue Viewer mit Shared Media erstmal das “flache” 2D-Internet in die dreidimensionale Online Welt brachte. Zur Zeit sind es 87% die den neuen Viewer von Linden Lab nicht mögen. Wenn man das so beides miteinander in Betracht zieht, also die neue Policy und den Linden-eigenen Viewer, dann kann man nur sagen, das war ein Eigentor. Auch wenn ich persönlich den neuen Viewer nicht so schlecht finde wie er dargestellt wird. Benutzen tu ich trotzdem noch den Emerald Viewer und verzichte auf Shared Media.

Was soll man sagen? Auf ein neues?

Die Überschrift hört sich erstmal ganz schön komisch an, aber es ist was dran. Die amerikanische US Air Force plant, dass alle Rekruten einen Avatar in Second Life bekommen.

Die US Air Force ist seit 2008 in der virtuellen Welt Second Life und besitzt dort 12 Simulatoren ( Sims).

Commander Larry Clemons sagte (frei übersetzt aus dem englischen): “Jeder der in die US Air Force eintritt wird einen Avatar bekommen, mit dem er reist, aufwächst/sich erweitert, sein Aussehen verändert. Sie werden dort an ihrem Arbeitsplatz sein, an dem sie eingesetzt werden – virtuell, direkt am Computer.”

Na, denne, wir sind auf weitere Nachrichten gespannt!

Nachzulesen im National Defense Magazine

Second_Life-Linden_LabPRESSEMITTEILUNG

Fokus auf Nutzerfreundlichkeit: Second Life vereinfacht Einstieg und Bedienung

Die virtuelle 3D Plattform erleichtert den Einstieg in Second Life, mit dem Ziel, eine breitere Nutzergruppe zu erreichen.

San Francisco, 1. April 2010 -  Linden Lab hat heute vielfältige Neuerungen seines Flaggschiffprodukts, Second Life, vorgestellt. Unter anderem wurden die Benutzeroberfläche, die Integration von externen Internet-Inhalten sowie die Unterstützung bei den ersten Schritten in der virtuellen Welt überarbeitet.

Second Life ist eine soziale dreidimensionale Online-Welt, die die Nutzer, Einwohner genannt, eigenständig erschaffen und weiter ausbauen. Einwohner verbringen monatlich durchschnittlich 40 Stunden in Second Life. Dort treffen und interagieren sie mit Freunden aus der ganzen Welt. Dafür nutzen sie Text- und Voice-Chat, erschaffen virtuelle Güter, gründen Unternehmen oder arbeiten und lernen gemeinsam.  Jeden Tag entwickeln Bewohner mehr als 250.000 virtuelle Güter und sind Teil einer virtuellen Wirtschaft, die 2009 über eine halbe Milliarde US-Dollar innerhalb von Second Life umsetzte.

„Die aktuellen Upgrades erleichtern den Einstieg in Second Life um ein vielfaches.“ erklärt Tom Hale, Chief Product Officer, Linden Lab. „Im letzten Jahr haben wir an der Stabilität und der Skalierbarkeit gearbeitet und das komplette Redesign von SecondLife.com abgeschlossen. Darauf bauen wir heute auf: Der Einstieg und das Erkunden der vielfältigen Möglichkeiten und Inhalte von Second Life wird einfacher, damit positionieren wir die Plattform für eine breitere Nutzergruppe.“

Die heutigen Upgrades von Second Life beinhalten:

·         Neue Benutzeroberfläche: Die Software, die den Zugriff auf die Plattform erlaubt, wurde überarbeitet. Der neue „Viewer 2“ integriert Bedienelemente, die die Mehrzahl der Internetanwender bereits kennen. Dazu gehören zum Beispiel Browser-Navigationsleisten und die Freundesliste, ahnlich wie bei geläufigen Chat Clients. Ziel ist es, die Navigation und die Kommunikation in der virtuellen Welt einfach und intuitiv zu gestalten.

·         Import web-basierter Inhalte – Shared Media: Sämtliche web-basierten Inhalte, einschließlich Adobe Flash Formate, lassen sich in Second Life importieren. In der 3D-Umgebung kann jeder Einwohner diese anderen Nutzern zugänglich machen. Er kann zum Beispiel mit Freunden gestreamte Videos oder Filme ansehen oder mit anderen Online-Games innerhalb der Plattform spielen. Die gemeinsame Arbeit an Dokumenten ist ebenso möglich wie Präsentationen bestimmen Gruppen zur Verfügung zu stellen und das Internet im Team zu nutzen.

·         Vereinfachter und schneller Einstieg in Second Life: Zwei neue Orientierungsbereiche –  Welcome Island und Discovery Island – unterstützen die Benutzer beim Einstieg in Second Life. Ziel ist es, möglichst schnell erste Kontakte zu anderen Einwohnern herzustellen und interessante Orte zugänglich zu machen. Auf Welcome Island lernt der Second Life Neueinsteiger die Grundkenntnisse. Discovery Island hingegen hilft Einwohnern, Erfahrungen und Communities, die Ihren individuellen Bedürfnissen und Erwartungen entsprechen, in Second Life zu finden.

·         Neue Basis-Avatare: Ein Avatar repräsentiert die virtuelle Identitaet des jeweiligen Nutzers in Second Life. Jeder neue Nutzer wählt zunächst einen Basis-Avatar. Dieser Basis-Avatar kann sobald der Einwohner mit der virtuellen Welt besser vertraut ist, personalisiert oder ausgetauscht werden. Die neuen Basis-Avatare repräsentieren die kulturellen Unterschiede und Interessen der Second Life Einwohner aus der ganzen Welt.

„Die heute veröffentlichten Upgrades sind ein wichtiger Schritt und machen Second Life einfach und zugänglich,“ so Mark Kingdon, CEO von Linden Lab. „Innerhalb des nächsten Jahres werden wir Second Life noch enger an den Rest der sozialen Internets binden – den Anfang machen wir mit der Integration von web-basierten Inhalten.  Ziel ist es, das dreidimensionale „Social Web“  genauso zum Teil des Alltags zu machen, wie es die zweidimensionalen sozialen Netzwerke heute bereits für Millionen Menschen sind.“

Über Second Life und Linden Lab

Entwickelt und 2003 von Linden Lab vorgestellt, ist Second Life heute die führende virtuelle 3D-Welt.  Darin erstellen die Einwohner eigene Inhalte, interagieren mit anderen, eröffnen Unternehmen und arbeiten und lernen weltweit zusammen. Seit seiner Gründung haben Einwohner von Second Life schon über eine Milliarde Stunden auf der Plattform verbracht und untereinander Transaktionen mit einem Umfang von über einer Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Die sehr breite Nutzerbasis erstreckt sich vom privaten Bewohner über den Pädagogen bis hin zu Forschern und globalen Unternehmen. So hat sich  Second Life zu einer der größten Quellen von Anwender-erzeugten Inhalten und im Zuge dessen auch zur größten wirtschaftlichen Ökonomie im Bezug auf selbst geschaffenen virtuelle Güter entwickelt.

Linden Lab, im Jahr 1999 vom Vorstandsvorsitzenden Philip Rosedale gegründet, mit Firmenhauptsitz in San Francisco, entwickelt revolutionäre Technologien, welche die Art wie Menschen kommunizieren, interagieren, lernen und erschaffen verändern. Immer noch in privater Hand, wird Linden Lab von CEO Mark Kingdon geführt und hat mehr als 350 Mitarbeiter, verteilt auf die USA, Europa und Asien. Für weiterführende Information besuchen Sie http://www.secondlife.com.

Für weitere Informationen:

Ina Malcherek

Edelman GmbH, Landshuter Allee 8, D-80637 München
Tel +49 (0)89 41301-829, Fax +49 (0)89 41301-700

ina.malcherek@edelman.com